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Linnea Decker

KI meets Prevention and Health Science

Am 2. Oktober 2026 fand das Innovationssymposium „KI meets Prevention and Health Science“ der Universitätsmedizin Göttingen statt. Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen zusammen, um Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz (KI) für Prävention und Gesundheit zu diskutieren. 

Dr. Shariga Sivanathan vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster beteiligte sich als Referentin am Symposium. In ihrem Vortrag beleuchtete sie die Entstehung und Bewältigung von Technostress im Zusammenhang mit dem zunehmenden Einsatz KI-basierter Technologien am Arbeitsplatz. Dabei ging sie der Frage nach, wie KI neue psychische Belastungen hervorrufen, zugleich aber auch zur Entlastung von Beschäftigten beitragen kann. Zudem thematisierte sie die Bedeutung der organisationalen Gestaltung für die Prävention technologiebedingter Belastungen. 

Weitere Beiträge widmeten sich unter anderem dem Einsatz von KI in der Arbeitsmedizin, adaptiver Robotik und intelligenten Assistenzsystemen in industriellen Arbeitsumgebungen sowie der Zuverlässigkeit von KI-Systemen im Bereich Public Health. Auch Vertrauen und Transparenz im Umgang mit KI-generierten Gesundheitsinformationen wurden diskutiert. 

Das Symposium bot Raum für den interdisziplinären Austausch über die gesundheitlichen Auswirkungen und präventiven Potenziale künstlicher Intelligenz und eröffnete neue Perspektiven für eine gesundheitsorientierte Gestaltung der digitalen Transformation.