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Anna Sophia Alverdes

Land NRW fördert Vorhaben aus der Wirtschaftsinformatik mit 542.000 Euro

Stärkung von digitalen Lehr- und Lernformaten

Das Projekt „Digital Innovation for Sustainable Development“ von Prof. Dr. Tobias Brandt wird im Rahmen des Zukunftsvertrags „Studium und Lehre stärken” für zwei Jahre  unterstützt. Ziel ist es, digitale Lehr- und Lernformate zu stärken und diese hochschulübergreifend den Dozierenden und Studierenden frei zugänglich zu machen. Dafür fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen das Projekt mit  542.000 Euro.

Das Vorhaben am Institut für Wirtschaftsinformatik zielt darauf ab, die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen weiter zu verankern und entsprechende Lehrmaterialien für andere Disziplinen zur Verfügung zu stellen. Inhaltlich werden im Projektverlauf umfangreiche Fallbeispiele, sogenannte „Teaching Cases“, in Anlehnung an die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ausgearbeitet. Im Besonderen soll dabei die Innovationskraft digitaler Technologien zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit aufgezeigt werden – beispielsweise Armut, Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit. Die Lehrenden werden in die Lage versetzt, die Inhalte an verschiedene Zielgruppen (Bachelor/Master) und Formate (Kleingruppen/Großveranstaltungen) anzupassen. „Wir bereiten die Inhalte in verschiedenen Formaten vor, beispielsweise als Foliensatz, Video-Clips oder Materialien für die selbstständige Ausarbeitung. Die zielgruppen- und formatgerechten Lehrpläne und Prüfungsentwürfe stellen wir zur Verfügung“, sagt Tobias Brandt, Leiter der Arbeitsgruppe für Digital Innovation and the Public Sector. Er setzt mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Paderborn und Köln das Projekt um. Über die Nutzung in Hochschullehrveranstaltungen hinaus können die Inhalte perspektivisch in einen sogenannten offenen Massive Open Online Course (MOOC) weiterentwickelt werden.