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Silvia Böhmer

Neues Forschungsprojekt SynDIKAT gestartet

© Max Henkler - OCL

Im Mai ist das neue Forschungsprojekt „SynDIKAT“ („Synthetische Desinformationsdaten, Infrastruktur für Kollaboration und Analyse-Toolbox für die Social Media-Forschung“) gestartet. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für drei Jahre geförderte Verbundprojekt beschäftigt sich mit Desinformation in sozialen Medien.

Das Projekt entwickelt Ansätze für den datenschutzkonformen Austausch sowie die Generierung synthetischer Social-Media-Daten mithilfe von Large Language Models (LLMs) und agentenbasierten Simulationen. Im Mittelpunkt stehen dabei methodische Fragestellungen der Desinformationsforschung.

Ein zentrales Problem besteht nach Einschätzung der Forschenden im Mangel an gemeinsam nutzbaren Social-Media-Datensätzen. Dadurch lassen sich Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung von Desinformation bislang nur eingeschränkt vergleichen und bewerten. SynDIKAT verfolgt deshalb das Ziel, einen rechtssicheren Datenaustausch zu ermöglichen und die Bewertung entsprechender Algorithmen zur Muster- und Anomalieerkennung zu verbessern.

Verantwortlich für das Projekt sind Prof. Dr. Christian Grimme, Janina Lütke-Stockdiek und Michael Vogt vom Institut für Wirtschaftsinformatik und Prof. Dr. Thorsten Quandt, Malin Zoe Richter und Paula Philine Jung vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Weitere Partner sind das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, das Center for Advanced Internet Studies und die TU Dortmund.

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Projekt SynDIKAT

Pressemitteilung der Universität Münster