Studierende besuchen die German American Conference in Harvard
Mitte November nahmen zehn Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der German American Conference (GAC) an der Harvard Kennedy School teil. Die GAC ist die größte studentisch organisierte Konferenz mit Fokus auf transatlantische Beziehungen und bringt jährlich Studierende, Wissenschaftler*innen sowie Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Ziel der Konferenz ist es, den transatlantischen Dialog zu stärken und aktuelle globale Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
Die Teilnahme erfolgte im Rahmen des interdisziplinär konzipierten Seminars „Leadership for Digital Entrepreneurs in a Global Society“, geleitet von Dr. Thomas Haskamp und unter Mitwirkung von Raphaela Kuhlmann, das sich an Bachelor- und Masterstudierende der Wirtschaftsinformatik sowie angrenzender wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge richtete. Ergänzt wurde das Kursformat durch eine Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI), bei der David Hahn die HPI-Studierenden betreute, die ebenfalls am Seminar und an der Konferenz teilnahmen. Zur inhaltlichen Vorbereitung und Reflektion besuchten die Teilnehmenden die Standorte Münster und Potsdam. Inhaltlich stand eine reflektive Auseinandersetzung mit dem Thema Leadership im Mittelpunkt, die durch das Führen von Interviews angeregt und schließlich in wissenschaftlichen Seminararbeiten vertieft wurde.
Höhepunkt und zentraler Bestandteil des Reflexionsprozesses war die aktive Teilnahme an der German American Conference, etwa durch die Mitwirkung an der Essay Competition, die Teilnahme an Diskussionsrunden sowie interaktiven Workshops. Inhaltlich vorbereitet wurden die Studierenden unter anderem durch einen vorgelagerten Besuch am Massachusetts Institute of Technology (MIT), bei dem im Rahmen des Seminars eine Vorlesung mit Diskussionsanteil stattfand. Unter dem Motto „Transatlantic Relationship at a Crossroads“ startete die GAC mit Opening und ersten Keynotes im Harvard Yard (Memorial Church), darunter Beiträge von Hazel Brugger (Comedian), Wendy R. Sherman (ehemalige Vizeaußenministerin der USA) und Dmytro Kuleba (ehemaliger Außenminister der Ukraine). An den beiden folgenden Tagen verlagerte sich das Programm an die Harvard Kennedy School: Keynotes, Panels, Workshops sowie informelle Austauschformate wie Coffee Chats und Conversation Tables boten zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Den Abschluss bildete die Reception im Prudential Tower mit Blick über Boston.
Ermöglicht wurde die Teilnahme durch die Unterstützung des Alumni e.V., des Instituts für Wirtschaftsinformatik auf Seiten der Universität Münster sowie der HPI Engine am Hasso Plattner Institut unter der Leitung von Dr. Frank Pawlitschek, Managing Director HPI Engine.