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Forschungsgruppe Kommunikations- und Kollaborationsmanagement - Profil


In der jüngeren Vergangenheit haben neue Technologien und Konzepte, die als Social Media bezeichnet werden, das Nutzungsspektrum des Internets insbesondere im Hinblick auf Kommunikation und Kollaboration verändert.

Die Forschungsgruppe für Kommunikations- und Kollaborationsmanagement setzt sich mit Fragestellungen auseinander, die für die Wissenschaft, die Unternehmen und die Gesellschaft aus der massiven Verbreitung von Social Media resultieren. Hierzu werden die in Social Media anfallenden (Massen-)Daten gesammelt und ausgewertet (Social Media Analytics), Potenziale und Hemmnisse für eine verbesserte Informationsversorgung von Mitarbeitern und Bürgern untersucht (Unified Communication & Collaboration) und der Einführungsprozess von Social Media in Unternehmen als "Action Research" betrachtet und begleitet (Community Engineering).

Externe Profile:

Facebook
YouTube
Twitter

Forschungsschwerpunkte:

  • Social Media Analytics
    Social Media haben zu weitreichenden Veränderungen in der öffentlichen und teilöffentlichen Kommunikation - bspw. zwischen Kunden und Unternehmen - geführt. Während Unternehmen zuvor im Gegensatz zu ihren Konsumenten über eine "Sprecherrolle" in der öffentlichen Kommunikation verfügten, erhalten diese nun die Möglichkeit, Meinungen zu publizieren und diese zu diskutieren. Hierdurch ergeben sich neuen Anforderungen für Unternehmen, diese Kommunikation zu verstehen und sich an dieser zu beteiligen. 
    3 ausgewählte Veröffentlichungen in diesem Feld: 
    • Stieglitz, S. & Dang-Xuan, L. (2013). Emotions and Information Diffusion in Social Media - An Investigation of Sentiment of Microblogs and Sharing Behavior. Journal of Management Information Systems (JMIS) 29(4), 217-248. 
    • Bruns, A. & Stieglitz, S. (2013). Towards More Systematic Twitter Analysis: Metrics for Tweeting Activities. International Journal of Social Research Methodology (IJSRM) 16(2), 91-108. 
    • Stieglitz, S. & Dang-Xuan, L. (2012). Social Media and Political Communication - A Social Media Analytics Framework. Social Network Analysis and Mining (SNAM), Springer.
  • Enterprise Social Networking und Unified Communication
    In dem Forschungsbereich "Enterprise Social Networking und Unified Communication" stehen die organisationsinternen Prozesse und Herausforderungen, die durch Kommunikations- und Kollaborationstechnologien beeinflusst werden, im Vordergrund.
    Social Business Software basiertauf Selbstorganisation, freiwilliger Partizipation und Kollaboration der Teilnehmer. Durch einen strukturierten Einführungsprozess unter Berücksichtung der Nutzungsmotive können konkrete Ziele imB2C- und B2B-Bereichmit Social Media verfolgt werden. Einsatzfelder sind etwa die Customer Integration, das Customer Relationship Management oder das Innovationsmanagement. Darüber hinaus bestehen Potenziale für die Optimierung des internen Wissensmanagementsund die Gestaltung von Aus- und Weiterbildungsszenarien. 
    Unified Communication & Collaboration bezeichnet die Zusammenführung verschiedenartiger Kommunikationskanäle und Kollaborationsplattformen mit dem Ziel, eine ubiquitäre Erreichbarkeit von Wissensarbeitern zu ermöglichen. Durch die Schaffung von Plattformen, die synchrone und asynchrone Kommunikation sowie Kollaborationsinstrumente einbinden (bspw. Wikis, Social Networks Sites, Microblogging), soll die Vernetzung und der Wissensaustausch von Arbeitern, Kunden und Bürgern effizienter und effektiver gestaltet werden. 
    3 ausgewählte Veröffentlichungen: 
    • Stieglitz, S & Meske, C. (2013) Adoption and Use of Social Media in Small and Medium-sized Enterprises. Proceedings of the Practice-driven driven Research on Enterprise Transformation (PRET), 2013, 61-75. 
    • Stieglitz, S. & Meske, C. (2012) Maßnahmen für die Einführung und den Betrieb unternehmensinterner Social Media. HMD - Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 287, 2012, 36-43. 
    • Meske, C., & Stieglitz, S. (2013). Responsibilities and Challenges of Social Media Managers. Proceedings of the 15th International Conference on Human-Computer Interaction (HCI International), 342-351. 
    Vollständige Publikationsliste unter: https://www.wi.uni-muenster.de/de/institut/gruppen/kuk/publikationen
  • Blended Learning
    Die zunehmende Verbreitung von Social Media, mobilen Endgeräten und anderen Kommunikations- und Kollaborationssystemen eröffnet neue Potenziale für Lehrende, Lernende und Bildungseinrichtungen. In der Forschung beschäftigen wir uns hier mit Fragestellungen zum Einfluss neuer Technologien auf die Wissensaufnahme (erfahrungsbasiertes und konstruktivistisches Lernen). Weiterhin untersuchen wir die Herausforderungen, die sich für Dozenten ergeben.
    3 ausgewählte Publikationen des Themenfeldes:
    • Steiner, M., Götz, O. & Stieglitz, S. (2013) The Influence of Learning Management System Components on Learners’ Motivation in a Large-Scale Social Learning Environment. International Conference on Information Systems (ICIS). (conditionally accepted) 
    • Lattemann, C. & Stieglitz, S. (2012) Challenges for Lecturers in Virtual Worlds. Proceedings of the 20th European Conference on Information Systems (ECIS), Barcelona, Spain, Paper 243. 
    • Stieglitz, S., Lattemann, C., Brockmann, T. (2013) Einsatz Mobiler Apps im E-Learning. Proceedings of Tagung Gemeinschaften in Neuen Medien: Virtual Enterprises, Research Communities & Social Media Networks. (forthcoming)
  • Mobile Enterprise
    Ein Schwerpunkt der Betrachtung von Kommunikations- und Kollaborationssystemen liegt im Bereich “Mobile Enterprise“. Hier betrachten wir den Einfluss mobiler Technologien auf Unternehmen, deren Prozesse, Mitarbeiter und gesellschaftliche Auswirkungen auf die veränderte Arbeitswelt. „Mobile Enterprise“ beschreibt dabei Unternehmen, deren Strategie es ist, die (kritischen) Geschäftsprozesse zusätzlich oder ausschließlich über mobile Geräte abzuwickeln. Beispiel hierfür ist der ubiquitäre Zugang über mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder auch Laptops auf interne Kommunikationssystemen. Die veränderten Rahmenbedingungen stellen die IT-Abteilungen vor neue Herausforderungen. Derzeit scheuen noch viele Unternehmen den Schritt, ihre Netzwerke zu öffnen, Apps bereitzustellen und über private Geräte (Bring Your Own Device, BYOD) Zugriff zu Unternehmenssystemen zu gewähren. Es besteht daher Forschungsbedarf vor allem in der Entwicklung einer erfolgreichen Strategie für Unternehmen zur Erzielung des Ideals einer „Mobile Enterprise“ sowie der Kommunikationsanalyse und dem Einfluss mobiler Endgeräte auf die Arbeitswelt (Work-Life-Balance). 
    3 ausgewählte Veröffentlichungen in diesem Forschungsfeld:
    • Stieglitz, S. & Brockmann, T. (2012) Increasing Organizational Performance by Transforming into a Mobile Enterprise. MIS Quarterly Executive (MISQE) 11(4), 2012, 189-204. 
    • Stieglitz, S. & Brockmann, T. (2012) Mobile Enterprise - Erfolgsfaktoren für die EInführung mobiler Applikationen. HMD - Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 286, 6-14.
    • Brockmann, T. & Stieglitz, S. (2013) Specification of mCRM Enterprise Applications to Support IT-Consultants. Proceedings of the 27th IEEE International Conference on Advanced Information Networking and Applications (AINA), 2013, 1495-1500.

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