HANDELSINFORMATIONS-
SYSTEME 1997

HERAUSFORDERUNGEN
INTEGRATION
STRATEGIEN

TAGUNG
16.-17. APRIL 1997

WESTFÄLISCHE WILHELMS-UNIVERSITÄT MÜNSTER

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Veranstalter Programm 17. April Programm 16. April

Im Zuge des Übergangs von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft steigen die Anforderungen an den institutionellen Handel. Dabei erfordert der sich verschärfende Wettbewerb zwischen Handelsunternehmen neben einer effizienten Logistik insbesondere hohe Flexibilität und Individualität im Marktauftritt. Diese Herausforderungen lassen sich nur mit Hilfe von flexibel anpaßbaren, integrierten Informationssystemen erfüllen, welche die Geschäftsprozesse von Handelsunternehmen in geeigneter Weise unterstützen. Handelsinformationssysteme sind dabei umfangreicher als klassische Warenwirtschaftssysteme zu verstehen, da sie auch die betriebswirtschaftlich-administrativen Aufgaben, das Controlling sowie die Unternehmensplanung (Führungsinformationssysteme) funktionell abdecken müssen.

Mit der kundenorientierten Fokussierung auf Prozesse bedarf es einer grundlegenden organisatorischen Neugestaltung. Hierbei sind die Prozesse unternehmensübergreifend zu optimieren, da für die Wettbewerbsfähigkeit horizontale und vertikale Kooperationen immer wichtiger werden. Interorganisationssysteme, Efficient Consumer Response (ECR), Category und Supply Chain Management und Electronic Commerce belegen die hohe Aktualität institutionenübergreifender Kooperationen. Es fehlen jedoch Aussagen zu der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung und den informationstechnischen Konsequenzen dieser Konzepte.

Ziel dieser Tagung ist es daher, zukunftsweisende Perspektiven der Handelsinformationssysteme für das Handelsmanagement und das Distributionsmanagement der Industrie aufzuzeigen. Es werden die neuesten Entwicklungen und Trends präsentiert. Anhand von praktischen Beispielen wird verdeutlicht, wie moderne Methoden des Informationsmanagements zur Effizienzsteigerung in Handel und Industrie beitragen können. Die enge Verzahnung von Organisation, Information und Technik zwingt zu einer disziplinübergreifenden Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen und informationstechnologischen Konzepten und erfordert den ständigen Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft.


Michael zur Mühlen/mzm, 26. Januar '97