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Ein erster Schritt besteht in der Bestandsaufnahme existierender Bürgerdienste für die nähere Untersuchung (ca. 50+). Ein Klassifikationsschema mit einer Bürgerperspektive (Interaktionsgrad) und einer internen Verwaltungsperspektive (Integrationsgrad) erlaubt die systematische Einordnung und Klassifizierung bereits vorhandener Dienstleistungen sowie die Visualisierung des jeweiligen Umsetzungsstandes auf einen Blick. Auf diese Weise lassen sich z. B. Dienstleistungen identifizieren, deren Abläufe schon weitgehend optimiert worden sind und deswegen nicht Gegenstand eines Reorganisationsprojektes sein müssen.
In einem zweiten Schritt wird mit Hilfe der Portfolioanalyse ein grundlegender Überblick über die wesentlichen Eigenschaften einer Dienstleistung und über ihr Potenzial für ein Modellierungsprojekt geschaffen. Berücksichtigt wird wiederum eine Nutzerperspektive (Anzahl der Gruppennutzer) und eine interne Verwaltungsperspektive (Fallzahlen bei der Kommune).
Für die Felder der Portfoliomatrix lassen sich Handlungsempfehlungen für die Priorisierung ableiten. Die Ziffern in den einzelnen Feldern lassen sich als Prioritätskennzahlen interpretieren. Input für Phase II sollten daher folgerichtig diejenigen Dienstleistungen sein, die sich im Feld 1 des Portfolios befinden. Ergebnis der Phase I ist eine Reduktion der Untersuchungsalternativen von ca. 50 auf ca. 10.
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