Forschen
Forschungsschwerpunkte
Prof. Dr. Jörg Becker
Lehrstuhl für WI und Informationsmanagement
- Daten- und Informationsmanagement
- Informationsmodellierung
- Industrieinformatik
- Logistik
- Handelsinformationssysteme
Prof. Dr.-Ing. Bernd Hellingrath
Lehrstuhl für WI und Logistik
- Gestaltung und Einsatz von Informationssystemen in der Logistik und im Supply Chain Management
- Modellierungsmethoden für das Supply Chain Management
- Vorgehensmodelle und Bewertungsverfahren für die Gestaltung von Logistiknetzwerken
- Dezentrale Planungs- und Koordinationsverfahren im Supply Chain Management
Prof. Dr. Stefan Klein
Lehrstuhl für WI und Interorganisationssysteme
- Auswirkungen von Interorganisationssystemen auf die Geschäftsabwicklung
- Potentiale und Verbreitung des Electronic Commerce
- Planung und Evaluierung des Electronic Commerce
- Informations- und Wissensmanagement
Prof. Dr. Herbert Kuchen
Praktische Informatik in der Wirtschaft
- Automatische Erzeugung von Testfällen
- High-Level-Konzepte zur parallelen Programmierung
- E-Learning
- Performanz verteilter Systeme
- Integration von funktionaler und logischer Programmierung
Prof. Dr. Ulrich Müller-Funk
Quantitative Methoden der WI
- Statistische Datenanalyse und Data Mining
- Nichtparametrische Statistik
- Stopp-Probleme
Prof. Dr. Gottfried Vossen
Lehrstuhl für Informatik
- Datenbanken und Informationssysteme
- Data Warehousing
- E-Learning
- Web 2.0 Technologies and Applications
- RFID-Anwendungen
- Service-Orientierung
Produktentwicklung und Prototypen
Im Rahmen der Entwicklungsarbeit am Institut für Wirtschaftsinformatik entstehen regelmäßig auch Softwaresysteme als Prototypen oder einsatzfähige Produkte. Einige Beispiele:
- VOFI, ein Softwareprodukt zur tabellenorientierten Investitionsplanung auf der Basis vollständiger Finanzpläne, das eine Vorteilhaftigkeitsbestimmung für Investitionsprojekte unter Einbeziehung detaillierter Finanzierungsdaten und Steuerparameter ermöglicht. Mit Szenarientechnik und Sensitivitätsanalysen sowie grafischen Darstellungen wird versucht, dem Problem der Prognoseungewissheit zu begegnen.
- Öko, ein Unternehmensplanspiel, in dem Konflikt- und Harmoniebeziehungen zwischen Ökonomie und Ökologie simuliert werden.
- ttt, ein Planspiel, das den Übergang vom Cost-Center zum Investment-Center zum Inhalt hat und dadurch marktwirtschaftliche Prinzipien vermittelt. ttt wurde mittlerweile in mehr als zehn Sprachen übersetzt.
- µRAD, ein neuartiges, rechnergestütztes Werkzeug für den Datenbankentwurf mit besonderem Schwerpunkt auf Transformationen zwischen Datenmodellen (von konzeptionellen Methoden hin zu logischen Modellen und zurück), Reverse Engineering, Optimierung und dynamischer Modifizierbarkeit von Datenbankentwürfen.
- Xhausen stellt ein Planspiel zur Stadtentwicklung dar. Hierbei wurde zum ersten Mal das informatische Konzept eines ereignisorientierten Planspiels verwirklicht, bei dem die Ereignisse eigenständige Objekte sind. Die Datensituation und die Ereignisse des Planspiels können stadtspezifisch modifiziert werden.
- Das Referenzmodell Handel stellt eine Sammlung relevanter Sachverhalte für den Handel dar. Abgebildet sind die Informationen in Prozess-, Daten- und Funktionsmodellen, die im Rahmen des ARIS-Toolsets weiterverarbeitet und unternehmensspezifisch angepasst werden können.
- Interfys, ein internetbasiertes Fachpubklikationssystem, das nicht nur die weltweite elektronische Verbreitung von Beiträgen ermöglicht, sondern auch die Steuerung und Kontrolle des gesamten Publikationsprozesses.
- PISA, ein Java-basiertes Monitoring- und Controllingsystem für verteilte Geschäftsprozesse.
- DWD, ein Entwurfswerkzeug für Data-Warehouse-Schemata unter Berücksichtigung mehrdimensionaler Normalformen
- xLx, eine webbasierte Lernplattform zur Unterstützung des universitären Übungsbetriebs
- Learnr, eine Web 2.0 Anwendung zum gemeinschaftlichen Erarbeiten von Vorlesungsinhalten
- MoVIS, ein PDA- und RFID-basiertes mobiles Informationssystem für Besucher von Museen, Messen und Ausstellungen
Messen, Kontakte und Kooperationen
Das Institut für Wirtschaftsinformatik stellt seine Leistungen und Entwicklungen auch auf regionalen, nationalen und internationalen Messen vor, z. B. auf der Systems, den Hannover Messen Cebit und Industrie, der Leipziger Messe, der DIDAKTA, World Tech Vienna u. a. Die Hochschullehrer im Institut für Wirtschaftsinformatik arbeiten in der Wissenschaftlichen Kommission Wirtschaftsinformatik (WK WI), im Verband der Hochschullehrer und in der Gesellschaft für Informatik (GI) aktiv mit, teilweise in leitender Funktion (z. B. stellt das Institut den Chairman für Resource Modeling in der WfMC). Darüber hinaus bestehen Mitgliedschaften in weiteren wissenschaftlichen Vereinigungen (ACM, DGOR, GMÖOR, IEEE, EATCS, u. a.).
Ein Teil der am Institut durchgeführten Forschungsprojekte wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMBF), der Stiftung Industrieforschung, der Bertelsmann-Stiftung, der NATO, Procope oder direkt von Partnerunternehmen gefördert.
Kontakte bestehen zu Unternehmen, Verbänden, IHK und anderen Kammern. Diese werden kontinuierlich erweitert, da das Institut der Zusammenarbeit mit der Praxis aufgeschlossen gegenübersteht. Die anwendungsnahen Forschungsprojekte des Instituts sind oft auf Umsetzung in der Wirtschaft ausgerichtet. Die kooperierenden Pilotanwender partizipieren so an neuen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik. Betriebliche Problemstellungen und Forschung beeinflussen sich gegenseitig. Aus konkreten Problemen erwachsen Anstöße für die Forschung, und Forschungsergebnisse befruchten andererseits die Lösung der Probleme der Praxis.
Kooperation und Beratung auf den Forschungsgebieten des Instituts sowie in anderen Bereichen der betrieblichen Datenverarbeitung (z. B. Datenbankeinsatz, Vernetzung, Informationsmanagement, Pflichtenhefterstellung) werden auch in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Informatik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und anderen Hochschulen im In- und Ausland durchgeführt.



