Vorwort
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"Lernen für das Leben. Wirtschaft in die Schule." lautete das als Motto formulierte Tagesthema des im Mai 1998 in der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durchgeführten bildungspolitischen Kongresses, der von der ZKL (,,Zentrale Koordination Lehrerausbildung") organisiert worden ist. Die engagierten Beiträge, die nicht nur die bildungspolitische Brisanz differenziert zum Ausdruck bringen, sondern auch konstruktive Lösungsvorschläge präsentieren, werden in diesem Tagungsband einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei wird gefordert, die Betriebswirtschaftslehre zum Schwerpunkt der Wirtschaftslehre zu machen. Zum einen bereitet die Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Fragen auf die Berufswelt vor. Mit Betrieben und Unternehmungen hat schließlich - ob direkt oder indirekt - jeder Schulabgänger zu tun. Hinzu kommt, dass die Behandlung betriebswirtschaftlicher Themen eine gute Vorbereitung auf den stark nachgefragten Studiengang Betriebswirtschaftslehre an Universitäten und Fachhochschulen darstellt. Dass tatsächlich zu Beginn des neuen Milleniums Schüler das allgemeinbildende Schulsystem verlassen, ohne über grundlegende ökonomische Kenntnisse zu verfügen, stellt einen unverantwortlichen Anachronismus dar.
Beim Aufbau eines neuen Faches ist es als eine besonders reizvolle Herausforderung anzusehen, innovative mediendidaktische Konzepte einzusetzen. Schließlich bietet gerade der Bereich Wirtschaft und insbesondere die Betriebswirtschaftslehre vielfältige Möglichkeiten einer effizienten Anwendung von Multimedia einschließlich der Nutzung des Internet. Ein Transfer des an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelten Konzepts zur computergestützten Hochschullehre (cHL) bietet sich an. Dabei können nicht nur organisatorische Bestandteile, sondern auch Methoden, Werkzeuge und sogar Inhalte übernommen werden.
Mein Dank gilt den Autoren dieses Tagungsbandes für ihre Vorträge und die engagierte Diskussion mit den Tagungsteilnehmern. Bedanken möchte ich mich auch beim Deutschen Aktieninstitut in Frankfurt a. M. für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Tagung sowie für die finanzielle Unterstützung. Darüber hinaus möchte ich Herrn Dr. Detlev Berntzen von der ZKL und Herrn Heribert Woestmann für die fachmännische Organisation danken. Frau Carmen Sicking danke ich für die Gestaltung des Layouts unseres Tagungsbändchens.
März 1999
Prof. Dr. Heinz Lothar Grob
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