Vorwort
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cHL stellt ein medientechnisches Konzept dar, durch das eine nachhaltige Verbesserung der Qualität des Lernens und Lehrens an der Hochschule durch Nutzung neuer Medien angestrebt wird. Letztlich steht nicht die Medientechnik, sondern der Lernende und der Lehrende im Vordergrund der Betrachtung. Der cHL-Tag der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bietet Wissenschaftlern aus allen Fachbereichen ein Forum, innovative Entwicklungen zur computergestützten Hochschullehre zu präsentieren und über Erfahrungen und neue Entwicklungen zu diskutieren.
Am Ende des cHL-Tags 2000 wurde die Idee geboren, eine Momentaufnahme zum Status der computergestützten Hochschullehre an unserer Universität zu erzeugen und die in den Präsentationen vorgestellten vielfältigen Ansätze zu dokumentieren.
Am cHL-Tag 2000 wurden nach der Einführung und Begrüßung durch den Rektor der Universität, Prof. Dr. Jürgen Schmidt, zunächst die cHL-Architektur und ihre bereits realisierten Bausteine dargestellt. Der nächste Block war Überlegungen zur Infrastruktur für Multimedia gewidmet. Anschließend wurden Werkzeuge, propädeutische und administrative Anwendungen dargestellt. Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten konnte in der Rubrik Wissensvermittlung gezeigt werden. Nach diesen Themenblöcken sind auch die Beiträge in diesem Band geordnet worden.
Das hohe Engagement unserer Universität bezüglich des Themas cHL zeigte sich nicht nur in der Vielzahl der Präsentationen am cHL-Tag, sondern auch in der außergewöhnlich hohen Beteiligung an der Ausschreibung "Neue Medien in der Hochschullehre" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - vor allem aber in den zahlreichen Projektzuschlägen, in denen die Universität Münster die Rolle des Konsortialführers ausübt.
Die hohe Qualität der präsentierten Multimediaprojekte zeigt, dass sich unsere Universität auf dem Weg zu einer Alma Mater Multimedialis befindet. Die Momentaufnahme, die in diesem Sammelband festgehalten wurde, beweist die Aussage nachdrücklich.
Über die rasche Fertigstellung der Dokumentation habe ich mich sehr gefreut. Mein Dank gilt nicht nur den Autoren der hier dokumentierten Beiträge, sondern in besonderer Weise auch Herrn Dr. Hermann Kamp vom Zentrum für Informationsverarbeitung (ZIV), der die redaktionelle Betreuung mit hohem Engagement durchgeführt hat. Bei Frau Carmen Sicking bedanke ich mich für die Gestaltung des Layouts und ihre Bemühung um eine ausgewogene Standardisierung der Beiträge. Besten Dank sage ich auch Herrn Dr. Wilhelm Held, dem Leiter des ZIV, und dem LIT-Verlag für die rasche Realisierung unseres Vorhabens.
Münster, im März 2001
Heinz Lothar Grob
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