Vorwort
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Eigentlich sollte unser Buch „Informationsgesellschaft im Aufbruch" heißen, doch bei näherer Betrachtung und nach eingehender Diskussion machten wir uns gegenseitig klar, dass der Titel „Aufbruch in die Informationsgesellschaft" aufgrund der aktuellen Situation vor der Jahrtausendwende angemessener sein dürfte. Die Politiker behaupten, wir hätten uns von der Industriegesellschaft nicht nur zur Dienstleistungs-, sondern mittlerweile zur Informationsgesellschaft weiterentwickelt. Sie übertreiben berufsbedingt. Tatsächlich befinden wir uns derzeit in einer Informationsüberlastungsgesellschaft. Nicht nur der Steuerzahler und der Empfänger einer Stromrechnung werden dies bestätigen, sondern auch die Konsumenten von TV- und Videoprogrammen und nicht zuletzt unsere Studenten. Wir sind allerdings optimistisch, dass sich diese Gesellschaft nur in einer Übergangsphase befindet, denn mit der Informationsflut werden auch neue Instrumente ans rettende Ufer geschwemmt, die für Ordnung (im Sinne von Wohlstrukturiertheit) sorgen. Wir wollen uns im folgenden zunächst mit dem schillernden Begriff Information auseinandersetzen. Dann geht es um Ursachen der Flut von Informationen, die zur Informationsüberlastungsgesellschaft geführt haben. Schließlich gehen wir auf Möglichkeiten zur Problemlösung ein, die den Aufbruch in die Informationsgesellschaft begünstigen. Vielleicht heißt unser nächster Titel: Informationsgesellschaft im Aufbruch.
Münster, im Juli 1998
Heinz Lothar Grob Stefan Bieletzke |
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