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Praktische Informatik
in der Wirtschaft
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Forschungsschwerpunkte



Automatische Erzeugung von Testfällen

Das Testen von Software-Komponenten ist ein aufwändiger Prozess, der durch den Einsatz geeigneter Werkzeuge unterstützt werden kann. Mit Muggl arbeiten wir an einem solchen Werkzeug. Der Muenster generator of glass-box test cases dient der automatischen Erzeugung von Testfällen. Dazu führt Muggl Java Bytecode symbolisch aus und sucht dabei nach Ausführungspfaden durch ein Programm. Um diese Aufgabe effizient bearbeiten zu können, kommen Technicken wie Constraint Solving, die Erzeugung von Entscheidungspunkten sowie Backtracking zum Einsatz. Als Ergebnis wird ein Satz von Testfällen in Form von JUnit-Tests erstellt, die direkt genutzt werden können. (Details)


High-Level-Konzepte zur parallelen Programmierung

Programme sind immer häufiger nicht mehr sequentielle Befehlsfolgen, sondern Systeme paralleler Prozesse. Heute basiert parallele Programmierung typischerweise auf Low-Level-Konzepten wie dem Austausch einzelner Nachrichten. Die Programmentwicklung ist daher sehr aufwendig und fehleranfällig. Eine Vereinfachung und damit eine Reduktion der Kosten ist durch Verwendung von High-Level-Konzepten möglich. Untersucht werden hier insbesondere sogenannte algorithmische Skelette, d. h. vorgegebene, typische parallele Programmiermuster, durch deren Verknüpfung sich parallele Applikationen einfach und trotzdem effizient erstellen lassen. (Details)


E-Learning

Der regelmäßige Übungsbetrieb ist als eine zentrale Aufgabe innerhalb der Lehr-, Lern- und Prüfungsprozesse des Informatikstudiums an Hochschulen zu werten. Hohe Studierendenzahlen und die zunehmende Knappheit von finanziellen Ressourcen erschweren jedoch die Durchführung regelmäßiger Übungen. Ein vielversprechendes Instrument, den Aufwand zu reduzieren und dennoch langfristig einen hochwertigen Übungsbetrieb zu gewährleisten, ist im Einsatz von E-Assessment-Systemen zu sehen.
Aus diesem Grund wird am Lehrstuhl für Praktische Informatik das E-Assessment System EASy entwickelt. In der aktuell vorliegenden Version ermöglicht die EASy-Webapplikation eine komfortable computerunterstützte Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lernfortschrittskontrollen im Informatikstudium, indem es die typischen Prozesse des Übungsbetriebs an sinnvollen Stellen elektronisch unterstützt. Aktuell bietet das System Module für Multiple-Choice-Aufgaben, Programmieraufgaben, mathematische Beweise und Verifikationsbeweise an. (Details nur aus dem Uni-Netz erreichbar)


Performanz verteilter Systeme

Verteilte Systeme sind längst geschäftskritischer Bestandteil vieler Unternehmen. Insbesondere im B2C Bereich ist der Handel über das Internet und insbesondere das World Wide Web der einzige Vertriebskanal für Firmen geworden, so etwa bei Amazon und eBay. Gerade für solche Firmen ist es wichtig, eine stabile und effiziente Plattform zu haben, um den Kundenkontakt zu gewährleisten.
Im Rahmen unseres PerfoVeS-Projektes versuchen wir nun ein Framework zu schaffen, um Unternehmen eine zuverlässige und neutrale Aussage über die Performanz ausgewählter verteilter Systeme zu ermöglichen. (Details)


Integration von logischer und funktionaler Programmierung

Deklarative Programmiersprachen bieten ein hohes Abstraktionsniveau und Ausdrucksstärke, die den Programmierer von vielen Detailproblemen entlastet und so die Softwareentwicklung vereinfacht und ihre Kosten reduziert. In der Vergangenheit wurden die wichtigsten Paradigmen dieser Art, die funktionale und die logische Programmierung, weitgehend unabhängig voneinander betrachtet. Durch die Integration dieser Paradigmen können ihre Vorteile kombiniert werden. Dieser Ansatz ist vor allem für das Rapid Prototyping interessant. (Details)


Modellgetriebene Softwareentwicklung und Prozessmodellierung
Eine erfolgreiche Unterstützung von Geschäftsprozessen durch Informationssysteme steht vielen Herausforderungen gegenüber. Dazu gehören eine dynamische Umgebung, die ein hohes Maß an Flexibilität erfordert, und die Einbindung heterogener Systeme. Modellgetriebenene Softwareentwicklung ist ein vielversprechender Ansatz, um durch geeignete Abstraktion diesen Anforderungen zu begegnen.
Betrachtet werden Modell-zu-Modell-Transformationen zwischen Prozessmodellierungssprachen, insbesondere im Umfeld von BPMN. Ansätze zur vereinfachten Entwicklung domänenspezifischer Sprachen, nicht nur im Bereich der Prozessmodellierung, stellen einen weiteren Schwerpunkt dieses Projekts dar. (Kontakt)

Modellgetriebene Softwareentwicklung von Webapplikationen
Mit modellgetriebener Softwareentwicklung (MDSD) werden Methoden zur Softwareentwicklung bezeichnet, bei denen aus formalen Modellen mittels eines Generators Quelltext erzeugt wird. Die Model-Driven Architecture (MDA) ist eine Standardisierung des MDSD und sieht eine mehrstufige Generierung über intermediäre Modelle vor.
Entwickelt wird ein Generatorframework zur modellgetriebenen Softwareentwicklung von Webapplikationen, das multiple praxisrelevante Webplattformen unterstützt und Standards sowie Konzepte der MDA anwendet. Bei der Modellierung gegen konkrete Webplattformen wird zudem eine möglichst präzise Repräsentation der verwendeten Plattform-Technologien angestrebt. (Kontakt)

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